Dienstag, 5. September 2023
Donnerstag, 13. Juli 2023
Mittwoch, 12. Juli 2023
Tarifrunde Einzelhandel Hessen 2023 - 4. Tarifverhandlung am 11. Juli 2023 ohne Ergebnis
presse.mitteilung
ver.di hessen
4. Tarifverhandlung für
Einzel- und Versandhandel in Hessen bringt Bewegung
„Es reicht noch nicht – wir wollen mehr“
Frankfurt,
12. Juli 2023. „Unsere Streiks zeigen Wirkung, die
Arbeitgeber fühlen sich unter Druck gesetzt. Ob sie das offen oder hinter
vorgehaltener Hand zugeben, ist nicht entscheidend. Wichtig wäre, wenn sie
daraus die richtigen Konsequenzen ziehen würden. In der gestrigen Tarifverhandlung
bewegten sie sich zwar, aber wie bereits in Nordrhein-Westfalen und in
Niedersachen/Bremen vorher noch nicht ausreichend. Deshalb war es kein Wunder,
dass die Streikenden vor dem Verhandlungslokal riefen: ‚Es reicht noch nicht –
wir wollen mehr!‘“, berichtet Marcel Schäuble, Landesfachbereichsleiter Handel
der ver.di Hessen und Verhandlungsführer für den hessischen Einzel- und
Versandhandel: „Nach unseren Erkenntnissen gingen wir mit einem errechenbaren
Verlust der Beschäftigten von 13 Prozent in die diesjährige Tarifrunde. Nach
etwa dreimonatigen Verhandlungen bieten die Arbeitgeber immer noch kaum mehr
als 5 Prozent für dieses und deutlich weniger für ein zweites Jahr an.
Allmählich muss an ihrem politischen Willen gezweifelt werden, die diesjährige
Tarifrunde zu einem akzeptablen Abschluss bringen zu wollen. Wir haben ihnen
deshalb erneut deutlich zu machen versucht, dass eine Lohnerhöhung sowohl die
Verluste als auch die Bedürfnisse unserer Kolleg:innen berücksichtigen müsse.
Zudem sei es gerade jetzt an der Zeit, sich endlich unserer Forderung nach
einem festen, also gleichen Steigerungsbetrag für alle Gehalts- und Lohngruppen
zu nähern, damit die Beschäftigten mit niedrigeren Einkommen verhältnismäßig
mehr erhalten als jene mit höheren Verdiensten.“
An der Kundgebung vor dem Lokal der 4. Tarifverhandlung am 11. Juli im NH Hotel Frankfurt Airport West in Raunheim beteiligen sich etwa 400 Streikende aus Filialen von Esprit, Galeria Karstadt Kaufhof, H&M Hennes & Mauritz, Ikea, Kaufland, Parfümerie Douglas, Primark, REWE/PENNY und Zara.
ver.di fordert für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel Hessen 2,50 Euro pro Stunde mehr Lohn und Gehalt, Anhebung der Auszubildendenvergütung um 250,- Euro pro Lehrjahr und die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.
Die nächsten Tarifverhandlungen in Hessen finden am 4. September 2023 statt.
Freitag, 23. Juni 2023
Donnerstag, 15. Juni 2023
Mittwoch, 14. Juni 2023
Tarifrunde Einzelhandel Hessen 2023 - Wer mauert, trägt auch die volle Verantwortung für kommende Streiks
Frankfurt/Main, 14. Juni 2023 – „Stocksauer, so lässt sich das aktuelle Gefühl der
Beschäftigten des Einzel- und Versandhandels auf den Punkt bringen. Sie hatten
für die dritte Tarifverhandlung einen deutlichen Schritt nach vorn hin zu einem
möglichen Abschluss erwartet. Das signalisierten sie bei zahlreichen betrieblichen
Aktivtäten, aber insbesondere beim landesweiten Streik- und Aktionstag am 9. Juni
in Darmstadt. Und heute gaben sie diese Forderung den Arbeitgebern direkt mit
auf den Weg zur Tarifverhandlung“, erklärt Marcel Schäuble, Landesfachbereichsleiter
Handel der ver.di Hessen und Verhandlungsführer für den hessischen Einzel-
und Versandhandel: „Was wir dann allerdings im Rahmen der Tarifverhandlung
erleben mussten, waren alles andere als flexible und für neue Schritte offene
Arbeitgeber. Im Gegenteil: Sie klammerten sich an ihr Angebot vom 24. Mai mit
möglichen Lohnerhöhungen um 3,0 plus 2,0 plus 2,5 Prozent verteilt auf zwei Jahre.
Das wäre für die längst in Not leben und arbeitenden Beschäftigten keine wirkliche
finanzielle Entlastung, sondern eine Fortsetzung der gravierenden Preissteigerung
mit ein wenig gedämpften Mitteln. Wer derart mauert und nichts Neues,
sondern bloß Altbekanntes anzubieten hat, der trägt auch die volle Verantwortung
für notwendig kommende Streiks. Wie in anderen Bundesländern werden diese
die tarifpolitische Richtung der nächsten Wochen bestimmen.“
ver.di fordert für die rund 235.000 Beschäftigten der Branche in Hessen:
- Erhöhung der Stundensätze um einheitlich 2,50 Euro;
- Anhebung der Ausbildungsvergütungen um einheitlich 250 Euro in jedem Ausbildungsjahr;
- Laufzeit des Tarifvertrages: 12 Monate;
- Allgemeinverbindlicherklärung der Branchentarifverträge durch einen gemeinsamen
Antrag des Handelsverbandes Hessen und ver.di.
Die 4. Tarifverhandlungen werden am 11. Juli 2023 stattfinden.
Mittwoch, 24. Mai 2023
2. Tarifverhandlung 2023 im hessischen Einzelhandel
presse.mitteilung
ver.di hessen
Tarifverhandlung
für den Einzel- und Versandhandel in Hessen vertagt
„Ausdauer ist jetzt
besser als Sprint“
Frankfurt, 24. Mai 2023. „Die Arbeitgeber sprechen im Rahmen ihres Angebots in dieser Tarifrunde gern von einer ‚Sprinterklausel‘. Durch sie könne ver.di selbst bestimmen, wann die erste Lohnerhöhung gezahlt würde, weil diese an das Datum des Tarifabschlusses geknüpft sei. Dieser ersten Stufe von 3 Prozent sollen zwei weitere mit 2 Prozent und seit der heutigen Verhandlung 2,5 Prozent folgen. Dazu gäbe es die nicht veränderte Inflationsausgleichprämie von 1.000 Euro, zahlbar in zwei Schritten.“, erklärt Marcel Schäuble, Landesfachbereichsleiter Handel der ver.di Hessen und Verhandlungsführer für den hessischen Einzel- und Versandhandel: „Wenn wir die Bereitschaft und die Entschlossenheit zu Arbeitskämpfen in den Belegschaften sehen, dann wäre es völlig falsch, bereits diesem seit einem Monat kaum verbesserten Angebot den Zuschlag zu geben. Ausdauer ist jetzt besser und wichtiger als Sprint. Denn Tarifpolitik setzt nicht auf ‚Strohfeuer‘, sondern auf eine nachhaltige Steigerung der Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen. Eine Inflationsausgleichprämie darf kein Ersatz sein für eine echte Lohnerhöhung, die sich langfristig positiv auswirkt. Darum geht es in dieser Tarifrunde. Und deshalb wäre ein schneller Tarifabschluss im ‚Eiltempo‘ unter den angebotenen Bedingungen kein besserer, sondern ein noch zu schlechter. Die Arbeitgeber müssten dies heute verstanden haben.“
ver.di
bleibt bei ihren Tarifforderungen für die etwa 235.000
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel in
Hessen:
-
Erhöhung der Stundensätze um einheitlich 2,50 Euro;
-
Anhebung der Ausbildungsvergütungen um einheitlich 250 Euro in jedem
Ausbildungsjahr;
-
12 Monate Laufzeit des Tarifvertrages;
- Allgemeinverbindlicherklärung der Branchentarifverträge durch einen gemeinsamen Antrag des Handelsverbandes Hessen und ver.di.
Die
nächste Tarifverhandlung findet am 14. Juni 2023 statt..
Mittwoch, 26. April 2023
Montag, 24. April 2023
Tarifrunde Einzelhandel Hessen 2023 - 1. Tarifverhandlung für den hessischen Einzel- und Versandhandel ohne Ergebnis vertagt
presse.mitteilung
ver.di hessen
1.
Tarifverhandlung für den hessischen Einzel- und Versandhandel ohne Ergebnis
vertagt
Realitätsfernes Angebot
Frankfurt, 24. April 2023. „Die Arbeitgeber wissen offenbar immer noch nicht, was soziale Fürsorgepflicht in der Wirklichkeit bedeutet. Kaum anders ist zu verstehen, dass sie bei der heutigen ersten Tarifverhandlung ein Angebot vorlegten, das für die Beschäftigten bereits einen gewaltigen Reallohnverlust bedeuten würde“, erklärt Marcel Schäuble, Fachbereichsleiter Handel der ver.di Hessen und Verhandlungsführer für den Einzel- und Versandhandel: „Mit 3 Prozent fürs erste und 2 Prozent für ein zweites Jahr wäre nicht einmal die aktuelle und zu erwartende Inflationsrate auch nur größtenteils ausgeglichen. Wer verantwortlich handeln will, muss wesentlich dazu beitragen, dass die Beschäftigten ihre prekäre Situation deutlich verbessern können. Teilzeitbeschäftigte – rund 80 Prozent des Verkaufspersonals – gehen mit 1.300 Euro netto nach Hause. Wie sollen damit die rasant und dauerhaft steigenden Preise für die Lebenshaltung aufgefangen werden? Heute lieferten die Arbeitgeber keine nachvollziehbare, geschweige denn eine akzeptable Antwort auf diese drängende und die Beschäftigten tagtäglich bewegende Frage. Deshalb gingen wir rasch wieder auseinander.“
ver.di
fordert für die etwa 235.000 Beschäftigten der Branche:
·
eine
Erhöhung der Gehälter und Löhne um 2,50 Euro je Stunde, weil dadurch alle ein
spürbares Plus erhalten sollen und zudem die unteren Lohngruppen
verhältnismäßig stärker angehoben würden als die oberen;
·
eine
Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 250 Euro je Ausbildungsjahr, da
Fachpersonal nicht vom „Himmel“ fällt, sondern unter attraktiveren Bedingungen
in der Branche selbst ausgebildet werden soll;
· die Allgemeinverbindlicherklärung der Branchentarifverträge, damit die „Sparschweine“ bei den Personalkosten ihren schmutzigen Wettbewerb auf Kosten der Beschäftigten beenden müssen.
Morgen,
am 25. April, werden etwa 200 Betriebsräte aus Hessen auf einer
Aktionskonferenz des Handels im Frankfurter Gewerkschaftshaus,
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, das weitere Vorgehen zur Durchsetzung einer
spürbaren Lohnerhöhung besprechen. Die 2. Tarifverhandlung für den hessischen
Einzel- und Versandhandel wird am 24. Mai 2023 stattfinden.
Donnerstag, 20. April 2023
Tarifrunde Einzelhandel Hessen 2023 - 1. Verhandlungstermin: Montag, 24. April 2023 in Raunheim
presse.mitteilung
ver.di hessen
Einstieg in die Tarifverhandlungen für den Einzel- und Versandhandel in Hessen
2,50 Euro mehr je Stunde gefordert
Frankfurt, 19. April 2023. „Wenn Billigangebote für Lohnerhöhungen jemals ‚zeitgemäß‘ gewesen sein sollten, so auf keinen Fall heute bei einer anhaltend und seit Jahrzehnten höchsten Inflationsrate. In Baden-Württemberg verfielen die Einzel- und Versandhändler in ihren altgewohnten Trott, mit gezielter Realitätsferne und branchenüblicher Knauserigkeit in die diesjährige Tarifrunde einzusteigen“, erklärt Marcel Schäuble, Landesfachbereichsleiter Handel der ver.di Hessen und Verhandlungsführer für den hessischen Einzel- und Versandhandel: „Ihr dortiger Vorschlag von 3 Prozent im ersten und 2 Prozent im zweiten Jahr ist weit weg von den nachweisbaren Bedürfnissen der Beschäftigten und den Notwendigkeiten ihrer aktuellen wirtschaftlich prekären Situation. Sollten die Arbeitgeber:innen bei uns am kommenden Montag nur auf Hessisch wiederholen, was wir längst auf Baden-Württembergisch kennenlernten, dann sind die ersten Verhandlungen rasch beendet. Dann werden betriebliche Aktionen und Streiks die Tarifrunde sehr schnell mitbestimmen und dauerhaft begleiten. Wer das vermeiden möchte, sollte als Arbeitgeber:innen ein zeitgemäßes Angebot vorlegen.“
ver.di fordert
für die etwa 235.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Einzel- und
Versandhandel in Hessen:
- Erhöhung der Stundensätze
um einheitlich 2,50 Euro, um mit einer deutlichen sozialen Komponente die
Beschäftigten in unteren Gehaltsgruppen verhältnismäßig besser abzusichern;
- Anhebung der
Ausbildungsvergütungen um einheitlich 250 Euro in jedem Ausbildungsjahr;
-
12 Monate Laufzeit des Tarifvertrages;
- Allgemeinverbindlicherklärung der Branchentarifverträge durch einen gemeinsamen Antrag des Handelsverbandes Hessen und ver.di.
Die ersten
Tarifverhandlungen finden statt am 24. April 2023, ab 11 Uhr im NH-Hotel
Frankfurt Airport West, Kelsterbacher Straße 19, 65479 Raunheim.
Freitag, 17. März 2023
Tarifrunden Handel 2023
presse.mitteilung ver.di hessen
Tarifforderungen für den Handel beschlossen
Soziale Komponente muss sein!
Frankfurt, 16. März 2023 – „Die unablässig hohe Preissteigerung ist ein kaum verkraftbares Übel, das die Beschäftigten im Handel nicht nur zu äußerster Sparsamkeit, sondern auch zum Verzicht auf sonst Übliches zwingt“, erklärt Marcel Schäuble, Landesfachbereichsleiter Handel der ver.di Hessen und Leiter der Tarifverhandlungen für den hessischen Einzel- und Versandhandel sowie den Groß- und Außenhandel/Verlage: „Viele müssen teils mit geringen Gehältern und Löhnen für eine Teilzeitbeschäftigung auskommen. Doch selbst regulär Bezahlte in Vollzeit werden die Überbelastung durch finanzielle Engpässe für die gesamte Familie nicht mehr los. Jetzt dürfen sich die Arbeitgeber einer dauerhaften kräftigen Anhebung der Verdienste nicht mehr verstellen.“
Vor diesem Hintergrund beschlossen die ver.di-Tarifkommissionen der beiden Branchen für die anlaufende Tarifrunde in Hessen die folgenden Forderungen für eine Laufzeit von zwölf Monaten:
-
für den Einzel- und Versandhandel
eine Erhöhung der Gehälter und Löhne um 2,50 Euro je Stunde;
- für den Groß- und Außenhandel/Verlage eine Erhöhung der Gehälter und Löhne um 13 Prozent, mindestens 400 Euro;
Darüber hinaus sollen die Ausbildungsvergütungen gleichermaßen um 250 Euro je Ausbildungsjahr angehoben und die Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden.
„Mit den
geforderten Entgelterhöhungen betonen wir unmissverständlich, dass eine
soziale Komponente sein muss“, so Marcel Schäuble weiter: „Denn die Beschäftigten
in den unteren Gehalts- und Lohngruppen sind die durch die Preissteigerung am
ärgsten Gebeutelten. Ihre Einkommen müssen nicht bloß kräftig, sondern
verhältnismäßig stärker steigen als die der oberen Entgeltgruppen. Wir sehen
die in der Corona-Pandemie und auch während der Inflationskrise gut bis bestens
profitierenden Unternehmer in der Pflicht, sich nicht vor ihrer sozialen
Verantwortung zu drücken.“
Donnerstag, 16. März 2023
Montag, 2. Januar 2023
Tarifrunden Handel Hessen 2023 - Online-Befragung bis 31. Januar 2023 - Nimm teil und werde ver.di-Mitglied!
Montag, 7. November 2022
Mittwoch, 16. März 2022
Montag, 4. Oktober 2021
Tarifrunde Einzelhandel Hessen 2021 - Abschluss in HESSEN!!! - Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,0% und 1,7%
PDF (Hier klicken!)
presse.mitteilung
ver.di hessen
Tarifabschluss
bei 6. Tarifverhandlung
für den
Einzel- und Versandhandel in Hessen
3,0 Prozent
plus 1,7 Prozent für 2 Jahre
Der neue Gehalts- und Lohntarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel in Hessen hat eine Laufzeit bis 31. März 2023. Der Handelsverband Hessen und ver.di vereinbarten eine Erklärungsfrist bis zum 4. Oktober 2021.





























